Ein frohes Neues allerseits

Endlich ist das neue Jahr eingekehrt und es geht frisch an meine kreative Seite. Ich werde in der nächsten Zeit einige meiner Handarbeiten vorstellen, insbesondere möchte ich die Rubrik „Klöppeln“ endlich einstellen. Ich habe die erste Seite „Wie es dazu kam“ auch bereits als eigene Unterseite gesplittet und weiter geht es dann mit dem Klöppelkurs, den ich fast zwei Jahre besucht habe, um die Anfänge dieser Kunst zu lernen. Meine Klöppellehrerin sagte immer zu mir, Klöppeln sei so vielseitig, dass man in 200 Jahren nicht alles klöppeln könne, was dieses Kunsthandwerk mit sich bringt. Und das stimmt, es ist sehr breit gefächert und dabei vor allen Dingen unglaublich kreativ. Ich spreche hier nicht von der damaligen eingestaubten „Kunstspitze“, sondern von in der Zwischenzeit sehr modern ausgearteten Klöppeleien.

Wenn ein Jahr zu Ende geht …

… dann ist es meist Silvester, an dem einem die meisten Dinge durch den Kopf gehen, die das vergangene Jahr mit sich gebracht hat.

Ich sitze ein wenig enttäuscht auf meiner Couch und und blicke noch einmal zurück…

An mir vorbei ziehen noch einmal meine Vorbereitungen auf meine lang geplante Reise, die ich in diesem Sommer hinter mich gebracht habe. Noch einmal sehe ich die Wege, die ich gelaufen bin, zum einen mit einem Menschen, der mir sehr viel bedeutet und dem ich nicht mehr so begegnen werde, wie ich mir das gewünscht hätte. Zum anderen sind da aber auch die vielen positiven Erlebnisse, die mir das Jahr beschert hat. Ich habe erfahren, dass wenn man sich ernsthaft etwas vornimmt, dann auch die Kraft hat, das umzusetzen.

Meine Reise hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen und ja, es stimmt, sie lenkt das Leben in eine andere Richtung. Der eigene Blickwinkel wird vielleicht nur um eine winzige Spur verschoben, aber die Änderung, die die Richtung dann einnimmt, ist unbeschreiblich. Ich bin nicht mehr bereit, mich Kompromissen hinzugeben und zu denken „Ach das wird schon!“ Nein, wenn man sich nicht für das einsetzt, was man sich wünscht und was einem wichtig ist, dann lebt man ständig nur in einer Illusion.

Das sind so meine Gedanken, an diesem Silvestermorgen 2014.

Madeleine … eine von uns beiden muss nun gehen …

Seit neuestem finden bei mir allabendlich “Backorgien” in Teigform statt … meine neueste Masche: Lebensmittel in Form von einzelnen Zutaten kaufen, ohne schlechtes Gewissen nach Hause kommen und dann alles zusammen mischen und daraus süße Köstlichkeiten backen. Zumindest kann ich so sagen, dass ich keine Schokolade gekauft habe und ich denke nicht über die Kalorien nach.

Zur Zeit meine absolute Favoritin “Zimtmadeleines”! Diese süßen kleinen Dinger, die schon Marcel Proust als köstliches Vergnügen bezeichnete. Vergangene Woche habe ich gleich zwei Mal den Ofen angeworfen und dann mich ganz dem Song gewidmet …

Das Rezept dieser verführerischen kleinen Kuchen habe ich von Lililotta’s Blog.